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Erdbestattung

Bei einer Erdbestattung erfolgt die Beisetzung des Verstorbenen in einem Sarg im Erdreich. Üblicherweise wird zwischen einem Wahlgrab (mehrere Grabstellen und verlängerbare Ruhefrist) und einem Reihengrab (Lage wird von der Friedhofsverwaltung vorgegeben) gewählt. Im Anschluss an die Trauerfeier begleiten Angehörige die Zeremonie und können Blumen am Grab niederlegen.

Seebestattung

Bei einer Seebestattung wird die Asche des Verstorbenen außerhalb der Dreimeilenzone, meist in Nord- oder Ostsee, in einer wasserlöslichen Urne dem Meer übergeben. Der Ort der Beisetzung wird auf einer Seekarte markiert; Angehörige erhalten einen Kartenausschnitt für spätere Gedenkfahrten. Eine Trauerfeier an Bord ist möglich, aber nicht zwingend.

Baumbestattung

Bei der Baumbestattung wird die Asche in einer biologisch abbaubaren Urne am Fuß eines Baumes beigesetzt, der mit einer Namensplakette versehen werden kann. Diese naturnahe und pflegefreie Bestattungsart ist auf manchen Friedhöfen sowie in Bestattungswäldern möglich, wie sie zum Beispiel von FriedWald® und RuheForst® angeboten werden. Oft wählen Menschen bereits zu Lebzeiten ihren Wunschbaum aus.

Diamantbestattung

Eine Diamantbestattung schafft ein sehr persönliches Erinnerungsstück: Aus einem Teil der Asche wird durch ein besonderes Verfahren in der Schweiz ein Diamant gefertigt, der in ein Schmuckstück eingesetzt werden kann. Die restliche Asche wird ganz normal beigesetzt.

Naturbestattung

In der Schweiz ist eine Alpenbestattung möglich. Hier wird die Asche auf einer Almwiese oder in einem Bergbach verstreut. Da die Natur unberührt bleiben soll, werden keine Gedenktafeln errichtet. Weitere alternative Bestattungsformen wie eine Luftbestattung werden u. a. in Frankreich und den Niederlanden angeboten.